Proxmox Datacenter Manager 1.1 verfügbar

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WIEN – 28. Mai 2026 – Der Enterprise-Software-Entwickler Proxmox Server Solutions GmbH hat heute die neue Point-Release für Proxmox Datacenter Manager veröffentlicht. Die zentrale Management-Plattform zur Überwachung verteilter Proxmox-Infrastrukturen führt wegweisende Neuerungen ein: Neben automatisierten Installations-Workflows und einer umfassenden Subskriptions-Verwaltung bietet die Version ein einheitliches Ceph-Cluster-Monitoring sowie ein erweitertes, zentrales Guest- und Snapshot-Management.

Highlights in Proxmox Datacenter Manager 1.1

Integrierte Workflows für die automatisierte Installation

Proxmox Datacenter Manager 1.1 fungiert ab sofort als zentraler Konfigurationsserver für das Provisioning und standardisiert so das Deployment von Hosts in verteilten Umgebungen. Administratoren können Antwortdateien („Answer Files“) mit vordefinierten Parametern komfortabel verwalten und für die unbeaufsichtigte Installation neuer Hosts bereitstellen. Über den neuen Reiter „Automatische Installationen“ im Bereich „Remotes“ gelingt der direkte Zugriff auf diese Abläufe, während der Installationsfortschritt in Echtzeit direkt im Webinterface des Proxmox Datacenter Managers mitverfolgt werden kann. Ein Token-basierter Sicherheitsmechanismus schützt den Vorgang und stellt sicher, dass nur autorisierte Zielsysteme auf die vorbereiteten Konfigurationen zugreifen.

Zentrale Verwaltung von Subskriptionen

In großen Infrastrukturen kann die Verwaltung von Subskriptionen über mehrere Standorte hinweg sehr komplex sein. Eine neue Subscription-Registry in Proxmox Datacenter Manager 1.1 ermöglicht es nun, einen zentralen Pool von Subscription-Keys zu verwalten, Keys bestimmten Remotes zuzuweisen und Zuweisungen bei Bedarf wieder aufzuheben. Darüber hinaus kann eine vorbereitete Antwortdatei einen bestimmten Subscription-Key enthalten, sodass ein neu bereitgestellter Host seine Subscription während der Installation automatisch registrieren kann.

Einheitliches Ceph-Cluster-Monitoring

Für Unternehmen, die eine hyperkonvergente Infrastruktur (HCI) auf Basis von Proxmox VE betreiben, ist die Überwachung des Speicherzustands an verteilten Standorten von zentraler Bedeutung. Proxmox Datacenter Manager 1.1 sorgt hier für umfassende, einheitliche Einblicke und führt ein natives Monitoring für alle angebundenen Ceph-Cluster ein. Ein einziges, konsolidiertes Dashboard ermöglicht es, Zustand, Kapazität und Echtzeit-Performance mehrerer Cluster auf einen Blick zu prüfen. Die Ansicht liefert granulare Einblicke in den Status von Object Storage Daemons (OSDs), Monitoren, Managern, Metadata Servern (MDS), Storage-Pools, CephFS sowie spezifischen Cluster-Flags.

Erweiterte Visualisierung der Infrastruktur

Neue Dashboard-Widgets bieten Administratoren eine visuell optimierte Übersicht über ihre Infrastruktur:

  • Geografische Widgets: Ein neues Weltkarten-Widget visualisiert die physischen Standorte der angebundenen Remotes. Die Standorte werden über die Node- oder Datacenter-Optionen in Proxmox VE-Remotes oder direkt in den Einstellungen von Proxmox Backup Server definiert.
  • Neue Gauge-Widgets erlauben das schnelle Erfassen der CPU-, Arbeitsspeicher- und Storage-Auslastung im laufenden Betrieb.
  • Lokale Host-Metriken werden nun auch für den Proxmox Datacenter Manager-Host selbst erfasst. Der Ressourcenverbrauch wird über integrierte RRD-Graphen (Round-Robin-Datenbank) im Node-Status-Panel abgebildet.

Zentrales Guest- und Snapshot-Management

Mit Version 1.1 erreicht Proxmox Datacenter Manager den ersten Meilenstein auf dem Weg zu einem umfassenden, zentralen Guest-Management. Eine neue, Remote-übergreifende Ansicht bündelt die Verwaltung virtueller Maschinen (QEMU) und LXC-Container. Administratoren können diese virtuellen Gäste in einer sortierbaren Tabelle oder in einer nach Remotes gegliederten Baumstruktur anzeigen, Textfilter zur schnellen Lokalisierung einzelner Gäste nutzen und direkt aus der Übersicht auf häufig genutzte Aktionen zugreifen.

Dieselbe Oberfläche bietet ab sofort auch ein zentrales Snapshot-Management für diese Gäste-Umgebungen. Anwender können Snapshots in einer Parent-Child-Baumstruktur einsehen, erstellen, wiederherstellen, löschen oder deren Beschreibungen bearbeiten. Zudem ergänzt der neue Befehl „Resume“ für pausierte oder suspendierte QEMU-VMs die bestehenden Aktionen zum Starten, Stoppen und Herunterfahren. Da dies die erste Phase der zentralen Guest-Orchestrierung darstellt, wird der Funktionsumfang in kommenden Releases sukzessive um weitere alltägliche Verwaltungsaufgaben erweitert.

Aktualisierter Technologie-Stack

Proxmox Datacenter Manager 1.1 basiert auf Debian 13.5 „Trixie“ und setzt standardmäßig auf den aktuellen Linux-Kernel 7.0. Zusammen mit ZFS 2.4 bietet diese Release einen hochmodernen Open-Source-Software-Stack für das zeitgemäße, zentrale Infrastrukturmanagement und den täglichen Lifecycle-Betrieb.

Verfügbarkeit

Proxmox Datacenter Manager 1.1 ist Open-Source-Software und steht ab sofort zum Download bereit. Das verfügbare ISO-Installations-Image enthält das gesamte Funktionspaket und kann dank eines intuitiven Installationsassistenten mühelos auf Bare-Metal-Systemen eingerichtet werden.

Distributions-Upgrades von älteren Versionen sind problemlos mit dem standardmäßigen APT-Paketmanagement-System möglich. Alternativ kann Proxmox Datacenter Manager auf einer bereits bestehenden Debian-Installation aufgesetzt werden.

Unternehmen profitieren bei Proxmox von umfassenden Supportplänen, die sowohl stabile, sichere Updates als auch direkten Support durch IT-Experten garantieren. Die kosteneffizienten Verträge sichern maximale Stabilität auf Enterprise-Niveau. Bestehende Kunden mit aktivem Enterprise Support für ihre Proxmox-Remotes erhalten zusätzlich Zugriff auf Updates und Support für den Proxmox Datacenter Manager.

Weitere Informationen:

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Über Proxmox Datacenter Manager
Proxmox Datacenter Manager ist eine zentrale Open-Source-Managementplattform für verteilte, großflächige Proxmox-Infrastrukturen. Als Schlüsselkomponente des Proxmox-Ökosystems vereint die Plattform unabhängige Proxmox Virtual Environment- und Proxmox Backup Server-Remotes über Cluster, Standorte und Rechenzentren hinweg in einer einzigen, nahtlosen Oberfläche. Die Weboberfläche bietet intuitive Dashboards mit Echtzeit-Einblicken in Status, Performance und Kapazität von Nodes, VMs, Containern und Storage. IT-Teams können den gesamten Lebenszyklus von Gastsystemen zentral steuern und globale Updates direkt über alle angebundenen Systeme hinweg ausrollen. Die von der Proxmox Server Solutions GmbH entwickelte Software ist in Rust geschrieben, basiert auf Debian und wird unter der GNU AGPLv3 bereitgestellt.

Über Proxmox Server Solutions
Proxmox Server Solutions bietet leistungsstarke, intuitive Open-Source-Serversoftware, die für Herstellerunabhängigkeit sorgt und die Gesamtkosten (TCO) minimiert. Unternehmen jeder Größenordnung verlassen sich auf den verbindlichen Herstellersupport, zertifizierte Trainings und ein globales Netzwerk aus 3.000 Integrationspartnern, um ihre Geschäftskontinuität sicherzustellen. Das 2005 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Wien, Österreich, schützt mit seinen Lösungen die geschäftskritischen IT-Umgebungen von zehntausenden Firmenkunden weltweit. Für mehr Infos besuchen Sie uns auf https://www.proxmox.com oder folgen Sie uns auf LinkedIn oder auf YouTube.

Kontakt
Daniela Häsler, Proxmox Server Solutions GmbH, marketing@proxmox.com